Antike Mythen ohne Männer
Antike Mythen sind männliche Schöpfungen: Frauen galten als Verführerinnen, Opfer oder Bedrohung. Mara Gold rekonstruiert anhand von 40 Frauenfiguren die weiblichen Archetypen der klassischen Welt – Jungfrau, Hausfrau, Kriegerin, Femme fatale, Hexe, Wahnsinnige, Monster. Die Erzählungen von Circe, Helena, Medea und vielen anderen werden von ihrer historischen Entstehung bis zu ihrer modernen Deutung begleitet. So änderte sich auch die Wahrnehmung von Medusa als vernichtendem Monster hin zum Symbol für berechtigte weibliche Wut über das patriarchalische System. Das Buch zeigt, wie Normen der Antike weibliches Verhalten regulierten, über Jahrtausende fortwirkten und wie gerade das »Inakzeptable« heutige Heldinnenbilder prägt.
- Rezension:
»Als ein die Antike revidierendes Nachschlagewerk, das tatsächlich (fast) ohne Männer auskommt, ist dieses Buch […] unbedingt zu empfehlen.«
Michael Eggers, PHILOSOPHIE MAGAZIN - »Märchenhaft« »Inspirierend!«
Verena Carl, BRIGITTE Saisonwechsel
- »Mit klarer Struktur und modernen Illustrationen lädt ›Antike Mythen ohne Männer‹ zum Einstieg in feministische Lesarten klassischer Sagen ein.«
Sebastian Fischer, DPA
- »Mara Gold promoviert gerade nicht nur in Klassischer Philologie und Literatur, sondern hat ihren Special Interest in ein wunderbar wuchtiges, grafisch und farblich knalliges und vor allem unfassbar fundiertes Buch gesteckt, welches endlich die Geschichten derjenigen aufgreift, die immer nur Beiwerk oder Gegenspielerinnen waren.«
Avan Weis, MISSY MAGAZINE
- »Spannende Lektüre!«
Nicole Tabanyi, SCHWEIZER FAMILIE
- »Mara Gold hat 40 Frauenfiguren porträtiert, die archetypisch für die klassische Sagenwelt sind.«
Linda Stift, DIE PRESSE
- »Gold fragt nicht nur, wie Frauen in den Mythen erscheinen, sondern auch, welche gesellschaftlichen Regeln und Machtverhältnisse sich in diesen Bildern ablesen lassen.« QUEER.DE